Schule

Schulsozialarbeit

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

mein Name ist Julia Techritz und ich bin Sozialarbeiterin.

Als Schulsozialarbeiterin biete ich seit 2019 an der Hans-Prinzhorn-Realschule individuelle Beratung für Eltern, Unterstützung bei der Lösung von Konflikten in der Schule, Hilfen in persönlichen Krisensituationen, Kleingruppenarbeiten und Projekte an. Ich habe ein offenes Ohr für kleine und große Probleme der Kinder. Zudem berate ich gerne über Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).

Angestellt bin ich bei der Stadt Hemer, wo ich im Fachdienst Soziales und Senioren in der Wohnberatung und im Fachdienst Kinder- und Jugendförderung in der Schulsozialarbeit arbeite.

Als Schulsozialarbeiterin an der Hans-Prinzhorn-Realschule bin ich ein unabhängiger Ansprechpartner für alle Schüler, Lehrer und Eltern.
Die Beratung ist freiwillig, neutral und vor allem vertraulich.

Meine Sprechstunde findet statt:
Montags von 10:00 – 12:00 Uhr im Raum 210 (Berufsorientierungsbüro)

Außerhalb der Sprechstunde, bin ich in meinem Büro telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. Auch Hausbesuche sind nach Terminabsprache möglich.

Meine Kontaktdaten:
Stadt Hemer
Fachbereich Soziales und Senioren
Raum 511
Hademareplatz 44
58675 Hemer
Telefon: 02372/551-364
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Viele Grüße

Julia Techritz

Mathe sicher können

„Das Diagnose- und Förderkonzept für Lernende der Klassen 3 bis 7 mit Schwierigkeiten im Fach Mathematik, […], wurde im Rahmen des Projekts ‚Mathe sicher können’ entwickelt, sorgfältig erprobt, beforscht und weiterentwickelt. [Das Projekt] wurde von der Telekom Stiftung initiiert und [finanziell] unterstützt.“ 1

Das Projekt entwickelte Module an verschiedenen Universitätsstandorten:
Dortmund    – Sicherung mathematischer Basiskompetenzen,
Münster       – Fachbezogene Unterrichtsentwicklung,
Freiburg       – Lernförderlicher Unterrichtskultur,
Berlin          – Lernförderlicher Unterrichtskultur.
Das zentrale Ziel des Projekts, allen und somit gerade auch den schwächeren Schülerinnen und Schülern mathematische Erkenntnisse zu ermöglichen, wird im Teilprojekt 1 „Sicherung mathematischer Basiskompetenzen“ von Mathematik-didaktikern am Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts in Dortmund verfolgt. Unterrichtlich muss die Sicherung von Basiskompetenzen jedoch immer systematisch eingebunden sein in eine adäquate Unterrichtskultur. Diese wird im Teilprojekt 2 „Lernförderliche Unterrichtsstrukturen“ und Teilprojekt 3 „Lernförder-liche Unterrichtsmethoden“ von Mathematikdidaktikern an der Freien Universität Berlin und der Pädagogischen Hochschule Freiburg behandelt. Diese inhaltlich orientierten Teilprojekte werden auf systemischer Ebene durch das Teilprojekt 4 „Unterrichtsentwicklung auf Schulebene“ ergänzt und dabei insbesondere die Schulleitungen adressiert.

Das Projekt richtet sich daher neben den Grund- und Hauptschulen an alle nicht-gymnasialen Schulformen, d.h. auch an integrierte Haupt- und Realschulen (je nach Bundesland genannt Mittelschulen, Oberschulen, Werkrealschulen o. ä.), Förderschulen, Gesamtschulen und Realschulen.

Ausgangspunkte und Leitidee
„Fast 40% der Fünfzehnjährigen in Deutschland erreichen am Ende der Pflicht-schulzeit lediglich das mathematische Kompetenzniveau der 6. Klasse, knapp ein Fünftel rechnet laut der Pisa – Studie 2009 nur auf Grundschulniveau und kann Anforderungen, die über elementare Standartaufgaben hinausgehen, nicht bewäl-tigen. Diese Schülerinnen und Schüler müssen im Hinblick auf ihre weiteren Bildungs- und Berufschancen als „Risikogruppe“ angesehen werden, deren gesellschaftliche Teilhabe massiv erschwert ist.
[…]
Es bleibt nicht aus, dass diese Kinder erhebliche Schwierigkeiten und Probleme in der Sekundarstufe I haben werden. Die grundlegenden mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten können sich nur stark beeinträchtigt weiterentwickeln und erreichen nicht die Kompetenzniveaus, die zu einem soliden mittleren Bildungsabschluss führen.
Eine zentrale Ursache für die Schwierigkeiten in der Sekundarstufe I ist bereits in der Grundschule zu suchen. Wie die Grundschulstudie TIMSS 2011 gezeigt hat, verfügen nahezu 20% der Schülerinnen und Schüler am Ende der Grundschulzeit allenfalls über elementare mathematischer Fähigkeiten und Fertigkeiten.“
Vor diesem Hintergrund wurden eine Handreichung und das passendes Diagnose- und Fördermaterial zum Thema „Natürliche Zahlen“ in verschiedenen Bausteinen entwickelt.

Die Bausteine sind aufgeteilt in verschiedene Basiskompetenzen.

Unsere Leitideen sind:

- Förderung der in Mathematik absolut schwächeren Schülerinnen und Schüler in
  den Klassen 5 und 6,
- Förderbeginn am Status Quo der Schülerinnen und Schüler
  (Verstehen und Vorstellung von Mathematik),
- Förderung der Kommunikation von Mathematik,
- Einbettung in unser Förderkonzept und in das schuleigene Curriculum Mathematik
  als Verbindlichkeit.

Diagnose- und Fördermaterial
Jeder Baustein beginnt mit einer diagnostischen Standortbestimmung. Dazu gibt es passende Fördermaterialien. Somit kann eine inhaltliche gezielte, diagnosegeleitete Förderung stattfinden, die wir in Kleingruppenarbeit umsetzen.


Die Standortbestimmungen sind zum Thema „Natürliche Zahlen“ differenziert aufgebaut:

 Kann ich Zahlen mit Material lesen und darstellen?
 Kann ich bündeln und entbündeln?
 Kann ich Zahlen am Zahlenstrahl lesen und darstellen?
 Kann ich Zahlen vergleichen und der Größe nach ordnen?
 Kann ich zu Zahlen Nachbarzahlen angeben und in Schritten zählen?
 Kann ich Additions- und Subtraktionsaufgaben zu Situationen finden?
 Kann ich Multiplikations-Aufgaben zu Situationen finden und umgekehrt?
 Kann ich Divisions-Aufgaben zu Situationen finden und umgekehrt?
 Kann ich sicher addieren und subtrahieren und Rechenwege erklären?
 Kann ich sicher mit Stufenzahlen multiplizieren und dividieren?
 Kann ich sicher multiplizieren und meine Rechenwege erklären?
 Kann ich sicher dividieren und meine Rechenwege erklären?
 Kann ich schriftlich addieren und das Rechenverfahren erklären?
 Kann ich schriftlich subtrahieren und das Rechenverfahren erklären?
 Kann ich schriftlich multiplizieren und das Rechenverfahren erklären?

Dazu gibt es passgenaue Fördermaterialien in Form von Arbeitsblättern und in Form von verschiedenen Materialien in einer Materialbox.

Zu den Materialien gehören u. a. :
 Würfel (Einer, Zehner, Hunderter, Tausender), Spielwürfel,
 Stellenwert- und Zahlenquartett,
 Tafeln (Zehner, Hunderter, Tausender),
 Zahlenstrahl,
 Stellentafel.



Methoden
Für die Förderung in Kleingruppen sind verschiedene Methoden favorisiert aufgezählt und im Anhang näher beschrieben:

1. Strategieschlüssel,
2. Partner-Check,
3. Hausaufgabenfolie,
4. 5 Minuten Lehrkraft,
5. Ich – Du – Wir,
6. Mathekonferenz,
7. Stationen.


Umsetzung an unserer Schule
Das „Mathe-sicher-können“ – Team, kurz Msk - Team, setzt sich aus den Lehr-personen in Klasse 5, dem Fachkonferenzvorsitzenden Mathematik und dem Projektleiter v. O. zusammen.

Gemeinsam wird die Standortbestimmung für alle Schüler im Jahrgang 5 vorbereitet, besprochen und in 10 bis 15 Minuten innerhalb einer Unterrichtsstunde durchgeführt.

Alle Standortbestimmungen werden nach Vorlage ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler, die signifikant auffällig schwache Kompetenzen zeigen werden danach
in der Fördereinheit in der Kleingruppe auf ihre Bedürfnisse hin gefördert.

Sollte es ein Thema geben, in dem vielen Schüler weniger gute Leistungen erzielt haben, so ist es im Unterricht für alle zu thematisieren, es gibt eine zusätzliche Lerneinheit für alle.

In der Fördereinheit von ca. 60 Minuten werden alle Schüler in Kleingruppen mit dem Material gefördert. Die Schüler setzen sich eigenständig nach ihren Kompetenzen mit dem Material auseinander. Verschiedene Methoden werden zur Förderung genutzt.

Nach der Fördereinheit wird nach einer Woche erneut die Standortbestimmung von vor zwei Wochen durchgeführt, um festzustellen, ob und wie die Fördermaßnahmen gewirkt haben.
Sollten sich das mathematische Verstehen und Können sowie die eigenen Erklärungen zum Thema als gut herausstellen, so haben diese Schülerinnen und Schüler dieses Thema abgeschlossen. Andernfalls werden sie in der nächsten Sitzung nochmals dabei sein.

Eine neue Standortbestimmung schließt sich daran an.

Ein zusätzlicher Aspekt zur Teilnahme an der Fördereinheit besteht in den Klassenarbeiten zu o .g. Themen der Standortbestimmungen.

Die Kleingruppen setzen sich aus drei bis vier Schüler pro Klasse zusammen. D.h. es sind nicht mehr als zwölf Schüler in dieser Fördergruppe.

Die Maßnahmen über die Standortbestimmungen und die Fördermaßnahmen werden dokumentiert und als Grundlage für die individuelle Förderungen in den Fördereinheiten in einem Lerntagebuch mit den Schülern genutzt.

Die Rückkopplung, unsere interne Evaluation über die erzielten Ergebnisse der Schüler, wird im Msk – Team gemeinsam erörtert, besprochen und eingeordnet.

In 2014/15 wird mit Klasse 5 begonnen und in 2015 /16 mit Klasse 6 fortgeführt und mit den neuen Klassen 5 gestartet und in 2016 / 17 mit Klasse 6 beendet.
Das Projekt wird bzgl. der Umsetzung (Methodik-Didaktik, Ziele, Ergebnisse, etc.) wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Zusätzlich gibt es eine regionale Ansprechpartnerin, die alle teilnehmenden Schulen zentral betreut und den regelmäßigen Austausch initiiert.
An diesen Treffen werden Aspekte der praktischen Umsetzung besprochen. In einem Bench - Marking System werden gewonnene Erfahrungen besprochen und dargestellt sowie nützliche Hinweise weitergegeben. An diesen Treffen nehmen alle unsere Teammitglieder – als Fortbildungseinheit über das KT Märkischer Kreis – teil.

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1 Vorwort der Projektleitung. In: Mathe sicher können. Handreichung für ein Diagnose- und Förderkonzept zur Sicherung mathematischer Basiskompetenzen. Cornelsen. 2014.

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2 Vorwort der Projektleitung. In: Mathe sicher können. Handreichung für ein Diagnose- und Förderkonzept zur Sicherung mathematischer Basiskompetenzen. Cornelsen. 2014. Seite 7.

Die Schülerbücherei

Die Schülerbücherei ist in jeder großen Pause geöffnet und wird von LehrerInnen und SchülerInnen der 9. und 10. Klassen betreut. Die Bücherei besteht aus zwei Räumen, die neben dem Kunstraum unter der Cafeteria liegen. Wir halten passende Bücher für jede Altersstufe und aus den verschiedenen Interessensgebieten bereit. Im Hauptraum, dem größeren der beiden Räume, findet ihr unter anderem Pferdebücher, Detektivgeschichten und Indianergeschichten, aber auch Bücher, die sich mit verschiedenen Problemen beschäftigen, die beim Umgang mit dem PC, mit Freunden und Familie oder in der Schule auftreten können. Mittlerweile haben wir auch schon eine ganze Reihe englischsprachige Literatur und beginnen gerade damit, Comics und Mangas für euch anzuschaffen.

Im zweiten Raum findet ihr die Sach- und Fachbücher. Es gibt viele verschiedene Lexika und verschiedenste Bücher zu allen Fächern, die euch im Schulalltag begegnen. Ihr könnt aber auch Bastelbücher und Bücher zum Thema Weltall usw. finden.
Wenn ihr also einfach mal in der Pause Lust zum Lesen habt, ein Buch für zu Hause ausleihen möchtet oder Informationen für ein Referat sucht, dann seid ihr in den Räumen der Schülerbücherei herzlich willkommen.

Suchtprävention

1. Begründung

Unsere Schülerinnen und Schüler befinden sich in einer Entwicklungsphase, in der sie Grenzen austesten oder auf der Suche nach eigener Identität Risiken eingehen. Dieses Risikoverhalten äußert sich oft darin, dass Jugendliche zeitweise gesundheitsschädigendes Verhalten zeigen. Nach Schülerbefragungen aus dem Jahr 2005 ist im Märkischen Kreis der Gebrauch von Alkohol und Nikotin "weit verbreitet" und es werden auch riskantere Drogen konsumiert. Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die zum Suchtverhalten führen können und viele verschiedene Suchtformen. Aus diesem Grund ist unser Suchtpräventionskonzept breit angelegt, um das individuelle Gefährdungspotential möglichst vieler Schüler zu berücksichtigen.

 

2. Methoden

Neben der Behandlung des Themas "Sucht" im klassischen Unterricht wird die angesprochene Problematik in unterschiedlichen Projekten, z. T. mit Unterstützung außerschulischer Referenten bearbeitet. Die Schüler sind hierbei keinem Noten- und Leistungsdruck unterworfen. Im Rahmen dieser Projektarbeit arbeiten die Schüler häufig in Gruppen, um beispielsweise Collagen zu erstellen, Rollenspiele aufzuführen oder sich praktisch mit gesundem Essverhalten auseinander zusetzen.

Wir glauben, dass diese Formen eher dazu beitragen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler freier äußern und daher ihre eigen Betroffenheit und mögliches Suchtverhalten besser erkennen und reflektieren können. Zu dem angestrebten Ziel, ein suchtfreies Leben zu führen, gehört es die Persönlichkeit zu stärken und die sozialen Kompetenzen zu trainieren. Hierzu sollen kreative Arbeitstechniken beitragen.

3. Umsetzung in unserer Schule

Thematisch gliedert sich unsere Suchtprävention in folgende Bereiche:

 

Suchtprävention I
  • Rauchen (Jahrgangsstufe Sechs)
  • Suchtrisiken von Internet und Handy (Jahrgangsstufe Sechs)

 

Wir beginnen in der sechsten Jahrgangsstufe mit dem Thema Rauchen. In allen Klassen wird angestrebt, jährlich ein Nichtraucherprogramm durch Mitarbeiter einer Krankenkasse durchführen zu lassen, der über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens informiert. Die medizinisch, gesundheitlichen Folgen des Rauchens werden auch durch Mitarbeiter der Lungenklinik und in einem weiteren Projekttag zum Thema "Rauch mich nicht an" angesprochen. Über Suchtrisiken von Internet und Handy werden unsere Schülerinnen und Schüler durch ältere Schüler/Schülerinnen der 9. und 10. Jahrgangsstufen, die als Neigungskurs Informatik gewählt haben, informiert. Besprochen werden diese Gefahren der Medien im Rahmen des Politikunterrichts.

 

Suchtprävention II
  • Alkohol (Jahrgangsstufe Sieben)
  • Esssüchte (Jahrgangsstufe Sieben)
  • Illegale Drogen (Jahrgangsstufe Acht)

 

Im Sinne eines Spiralcurriculums werden Ursachen und Entstehung von Sucht im Kursunterricht der Jahrgangstufe Sieben erneut aufgegriffen. Die Unterrichtsreihe "Sucht macht unfrei" verschafft zunächst einen Überblick über stoffgebundene und stoffungebundene Süchte. Nachdem Entstehungssituationen von Sucht bei Jugendlichen aufgezeigt wurden, ermitteln die Schülerinnen und Schüler eigene Wertvorstellungen. Sie üben anhand von Fallbeispielen ihr kritisches Denken in Konfliktsituationen und sammeln und reflektieren Bewältigungsstrategien in Konfliktsituationen. Als weiteres Suchtmittel wird die Alltagsdroge Alkohol thematisiert. Neben der Vermittlung der schädlichen Wirkung und Berechnungen zum Blutalkoholgehalt wird die Alkoholkrankheit beschrieben. Letzteres wird unterstützt durch ein Expertengespräch mit Mitgliedern der "Guttempler", welche als ehemalige Alkoholabhängige über ihre Erfahrungen mit dem Suchtmittel „Alkohol“ berichten. Im Förderkurs Naturwissenschaft "Gesundheitserziehung" der Jahrgangsstufe Sieben werden die Schüler und Schülerinnen über eine gesundheitsfördernde Auswahl der Lebensmittel und Getränke anhand einer Ernährungspyramide informiert. Die Schülerinnen und Schüler bereiten gesunde Gerichte und Getränke zu und setzen sich anschließend mit verschiedenen Esssüchten (Adipositas, Anorexie, Bulimie) auseinander.
Der Themenbereich der illegalen Drogen sollte in vertraulicher Atmosphäre durch Mitarbeiter der DROBS in Iserlohn und eventuell Ex-Usern bearbeitet werden.

Lernbüro

Nachdem in früheren Schuljahren bereits erfolgreich eine Hausaufgabenbetreuung von älteren Schülerinnen und Schülern für Jüngere angeboten wurde, wird dieses Angebot seit dem Schuljahr 2010 / 2011 durch ein "Lernbüro" erweitert. Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen betreuen jüngere Schülerinnen und Schüler kostenlos bei den Hausaufgaben und bei Lernproblemen. Ein Lernproblem kann z. B. sein, dass ein Kind Probleme damit hat, sich englische Vokabeln zu merken oder Winkel zu zeichnen bzw. zu messen. In solch einem Fall setzen sich die Betreuer mit den Kindern zusammen, geben Tipps zum Vokabellernen oder Winkel messen / zeichnen und üben mit den Kindern. Die Hausaufgabenbetreuung sieht so aus, dass die Kinder alleine oder zu mehren an einem Tisch sitzen und die Schüler der Betreuungsgruppe, die für den jeweiligen Tag verantwortlich ist, bei Fragen und Problemen zur Verfügung stehen. Unterstützung bekommen die Betreuungsschüler/innen durch ihre Lehrer/innen.

Eingerichtet wurde das "Lernbüro" für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten (in Ausnahmefällen auch bis zur siebten) Klasse. Es ist jeweils ab 13.15 Uhr geöffnet und bietet von Montag bis Donnerstag eine Hausaufgabenbetreuung sowie die Unterstützung bei konkreten Problemen an. Die Schülerinnen und Schüler, die das Lernbüro – nach vorheriger Anmeldung – besuchen, haben dann bis 1445 Uhr die Möglichkeit ihre Hausaufgaben mit Unterstützung der älteren Schüler/innen anzufertigen oder sie bekommen Hilfe bei entstandenen Lernproblemen.

 

So melden sich die Kinder im Lernbüro an:

Die Anmeldezettel liegen neben dem Sekretariat.

Hausaufgabenbetreuung

Die Schülerinnen und Schüler, die an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen möchten, füllen einen Anmeldezettel aus, werfen ihn in unseren Briefkasten und fragen nach, ob an den gewünschten Tagen z. Zt. ein Platz für sie frei ist.

 

Unterstützung bei konkreten Lernproblemen

Eine Woche vorher geben die Schüler/innen einen Zettel ab, auf dem sie ihr Problem darstellen.

In der folgenden Woche folgt das Treffen mit dem „Hilfesuchenden“, bei dem die Mitglieder des Lernbüros den jüngeren Schüler/innen bei ihrem aktuellen Problem helfen.

Auf diese Weise können kleine Schwierigkeiten ausgeräumt werden, bevor sie sich zu echten Verständnisproblemen entwickeln.

Mittlerweile sind sehr viele Anmeldungen eingegangen. Die Kinder erscheinen immer sehr motiviert im Lernbüro und freuen sich über die Hilfe der älteren Schülerinnen und Schüler. Eine erste Umfrage bei den teilnehmenden Kindern und ihren Klassenlehrer/innen zur Arbeit des Lernbüros hat positive Rückmeldungen erbracht. Wir würden uns über weitere Rückmeldungen sehr freuen.

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